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GPSR-Checkliste

Eine Arbeits-Checkliste für den Verkauf gewöhnlicher Verbraucherprodukte in der EU, mit dem Artikel hinter jedem Schritt. Sie bildet die Pflichten ab — sie ist kein Urteil über Ihr Produkt und keine Bescheinigung.

Kostenloser GPSR-Etikettengenerator Kostenlose Kurzprüfung

1. Klären Sie Ihre Rolle

Wer ein Lieferantenprodukt unter eigener Marke verkauft, gilt nach Artikel 13 Absatz 1 als Hersteller — mit allen Herstellerpflichten.

2. Sorgen Sie für einen in der EU niedergelassenen Wirtschaftsakteur

3. Führen Sie die Risikoanalyse durch und erstellen Sie die technischen Unterlagen

4. Bringen Sie die Pflichtangaben auf dem Produkt an

5. Liefern Sie Anweisungen und Sicherheitsinformationen in der richtigen Sprache

6. Füllen Sie jedes Online-Angebot vollständig aus

Lieber fertig formatiert? Das GPSR Listing Information Pack (24 $) übernimmt die Angaben, die Sie selbst eintragen, in die Felder von Amazon, Etsy, eBay und Shopify und erzeugt daraus ein druckfertiges Etikett und ein Sicherheitsbild. Ihre eigenen Warnhinweise werden dabei weder geprüft noch gekürzt noch übersetzt.

7. Bereiten Sie sich auf Unfälle, Beschwerden und Rückrufe vor

Für die Rückrufanzeige stellt die Kommission nach Artikel 36 in Verbindung mit der Durchführungsverordnung (EU) 2024/1435 eine Vorlage bereit. Die BAuA gibt an, dass deren Nutzung nicht verpflichtend ist, die Kommission sie aber empfiehlt, und dass die Barrierefreiheit der Rückrufanzeige nach dem Wortlaut von Artikel 36 Absatz 3 grundsätzlich in der Verantwortung der Wirtschaftsakteure liegt.

Was in Deutschland zusätzlich gilt

Häufige Fragen

Seit wann gilt die GPSR?

Sie gilt seit dem 13. Dezember 2024 (Artikel 52) und erfasst Produkte, die danach auf dem EU-Markt bereitgestellt werden — auch von Verkäufern außerhalb der EU.

Gibt es eine Ausnahme für Kleinunternehmen?

Nein. Die Verordnung kennt weder eine Umsatzschwelle noch eine Hobby-Grenze. Die Pflichten unterscheiden sich aber nach Rolle: Ein Händler trägt weniger als ein Hersteller.

Wie lange müssen die technischen Unterlagen aufbewahrt werden?

Zehn Jahre ab dem Inverkehrbringen des Produkts, und sie sind den Marktüberwachungsbehörden auf Verlangen zur Verfügung zu stellen (Artikel 9 Absatz 3).

Wer kontrolliert das in Deutschland?

Die Marktüberwachungsbehörden. Nach Auskunft des BMUKN ist die Marktüberwachung in Deutschland auf Länderebene organisiert; die Sanktionen richten sich nach nationalem Recht (Artikel 44).

Gilt die GPSR auch für Gebrauchtware?

Ja, solange ein Wirtschaftsakteur sie veräußert. Bietet eine Privatperson online an und tritt dabei als Wirtschaftsakteur auf, ist sie ebenfalls erfasst (BMUKN).

Kann Instilus meine verantwortliche Person sein?

Nein. Instilus bereitet Unterlagen aus Angaben und Dokumenten auf, die Sie liefern. Die Benennung der verantwortlichen Person nehmen Sie selbst vor.

Kostenlose Werkzeuge

Instilus ordnet die Unterlagen, die Sie bereits haben, zu einem GPSR-Nachweispaket. Oder nutzen Sie das GPSR Listing Information Pack (24 $), das Ihre eigenen Angaben für Amazon, Etsy, eBay und Shopify formatiert, ein druckfertiges Etikett und ein Sicherheitsbild erzeugt — und Ihre Warnhinweise nie übersetzt.

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Quellen

Allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Instilus ist keine verantwortliche Person im Sinne des Artikels 16, vermittelt diese Rolle nicht und ist mit keinem der genannten Marktplätze verbunden. Ob ein Produkt die Anforderungen erfüllt, entscheiden Sie und im Streitfall die zuständige Marktüberwachungsbehörde.